Böse Kunden

Nachdem in anderen Artikeln die Solarteure Ihr Fett wegbekommen habe, will ich hier mal eine Kritik über Kunden  loswerden.

Der Kunde hat das Recht das zu bekommen was ihm zusteht, keine Frage

Der Kunde hat ein Recht auf eine gute Beratung

Aber hat der Kunde das Recht den Solarteuren die Zeit zu stehlen und Ihnen auf der Nase rumzutanzen. Nein das hat er nicht.

Was ich die letzte Zeit so alles mitgekriegt habe entbehrt jeglicher Grundlage und verhärtet nur die Fronten zwischen Solarteur und Kunde.

Aber hier erzähle ich ein paar wahre Geschichten

Ein Solarteur kommt zu einem Kunden im unteren bay. Wald.  Der Kunde wird beraten und man einigt sich. Eine Anlage im 90000 €  Bereich. Der Preis absolut akzeptabel die Komponenten sehr gut. Man einigt sich auf eine Anzahlung in Höhe von 85% des Materialpreises. Soweit so gut. Es wird die Rechnung gestellt und die Ware bestellt. Aber wo bleibt die Anzahlung. Nachfrage beim Kunden. Der meinte dann lapidar er bezahle sofort wenn die Ware am Hof ist. Der Solarteur ist angesäuert aber was macht man nicht für gute Kunden. Die Ware kommt wenige tage später wie besprochen. Der Kunde meinte er werde dann gleich überweisen. Aber es kommt kein Transfer zustande, denn man hat es sich wieder anders überlegt.  Man bezahlt erst wenn die Anlage am Dach ist. Aber der Kunde überwies 200 € für Verzugszinsen, denn man ist ja nicht gemein. Zur Zeit hat man noch das Problem das noch Schnee auf dem Dach ist.

Nun einigte man sich darauf 85 % der Kaufsumme bei Arbeitsbeginn zu bezahlen. Man ruft den Banker praktisch im Beisein des Solarteurs an um die Überweisung in Gang zu setzen. Die restlichen 15 % werden dann am Tag des Netzanschlusses bezahlt.

Ich kann ja verstehen dass Kunden nicht gerne Vorauskasse leisten. gefällt mir auch nicht. Generell ist es aber üblich und man muss sich an Abmachungen halten. Wenn man das nicht will sollte man den Vertrag so nicht unterschreiben.

Die nächste Geschichte ist noch viel skurriler.

Ein Kunde möchte eine Anlage im Bereich von 80000 €. Er ruft den Solarteur und wünscht  eine Beratung.  Wird alles erledigt und der Kunde bittet um Bedenkzeit. Tage später der Anruf um eine 2. Beratung. man hat noch einige Bedenken. Kein Problem wird erledigt, und der Kunde wünscht einen Plan über die Stringaufteilung der Module. Wird erledigt. Tage später wieder ein Anruf mit der Bitte um Nachbesserung.  Ist noch nicht so optimal wie man das wünscht. Kein Problem, die Modulanordnung wird nochmal geplant Jetzt passt es, und man will das Finanzielle mit der Bank klären. Neuer Anruf des Kunden, es gibt Probleme mit der Finanzierung. Das Projekt ist gestorben. Tage später wieder ein Anruf, nun will man die PV - Anlage doch montiert bekommen. Der Solarteur schaut vorbei, man beredet nochmal alles und der Vertrag wird endlich unterzeichnet. Die Anlage wird nun nach Kundenwunsch bestellt.

Anruf des Kunden. man möchte noch eine alternativen Plan mit der Stringaufteilung. Wird also auch erledigt. Der Kunde ist doch König

Nächster Tag der nächste Anruf. Die Finanzierung klappt nun doch nicht wie gewünscht. das Projekt wird nun gestoppt.

Der Solarteur storniert den Auftrag beim Großhändler und stellt dem Kunden nun eine Rechnung in Höhe von 250 €. Theoretisch könnte man 2% vom Gesamtpreis verlangen. Der Kunde ruft an und ist sauer. Die 250 € sind viel zu hoch angesetzt. Tja soviel ich weis streiten die Beiden noch immer.

Da kommen schon noch ein paar Geschichten. Bitte Geduld.


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