bayerische Mundart

Die Krone der Schöpfung


Weder du, no irgendwer wird so stoak wia a Bär, i kenn koan,
der so schlau is wia a Fuchs, oda Augn hod wia a Luchs
koan, der wia a Lercha singt, weit wia a Heihupfa springt koan,
der wia a Fisch im Boch drinn schwimmt, wia a Spinn de deNetza spinnt
a kann koana wia a Vogl fluign doch in oan Punkt hamma überlegn -
mia kimma bessa luign!

aus dem Buch Da Himme, d' Wejt, d, Leit und i

Naturbühne


Da Auswärts und da Summa hamd eahran Teil scho do.
Eahra Aftritt is ejtz umma, da Hirgst is noch er dro.
A jede Farb de wo eahm gfoid, de braucht a für sei Gspej.
Drum is a goa so schee da

 

 Woid und bunt ois wia a Gauglaseej!
er hot ganz maßlos üwatriebm und des hot aa sein Preis ---
An Winta is koa Farb mehr bliebm, drum is grod no weiß.

aus dem Buch Newereißn 

Herbstgedanke - Leb'n af an Blaadl


A Blaadl im Wind und i sitz draf, fluig mit hin und her, gedoi und bergaf
segh um mi umma de wunderschöne Wejt und hoch üba mia des Himmelszejt
und vor lauter schaug'n, und vor lauter Freid g'spann es ned i hob zum Bod'n nimma weit!
Drum Blaadl fluig weita, los de no a weng treib'n denn hamma erst unt' miaß ma drunt bleib'n.

aus dem Buch Da Himme, d' Wejt, d, Leit und i


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